Einer diese Momente, wo still vor sich hingrübelt… Grübelt? Vielleicht doch ein zu „negatives“ Wort. Die Gedanken treiben lassen, ja, diese Beschreibun passt besser. So vieles, was man niederschreiben möchte und sich dann vielleicht doch nicht traut. Hey Jungs, war’s ‘ne gute Idee, euch den Link zu geben? Ihr da draußen, ihr Fremden, eigentlich sollte dies alles an euch gerichtet sein. Und nun?
Entfernte „Bekannte“ lesen mit, wirklich entfernt, getrennt durch die Weiten des Internets, vor denen man sich seiner Gedanken, Taten, Bedürfnisse, Begierden nicht schämen muss, es aber trotzdem manchmal tut. Ob man damit sehr absonderlich ist? Ich werde es wohl nicht erfahren.
Nähere Bekannte, Freunde, Kolleginnen die mitlesen und mit denen man täglich zu tun hat.
Wenn ich alles schriebe, was mir gerade durch den Kopf geht, wonach ich mich sehne, was ich mir Wünsche – kann ich ihnen noch in die Augen sehen, ohne ständig im Hinterkopf zu haben „Was denken sie wohl jetzt über mich? Hab ich jetzt schockiert?“
Aber war nicht der Sinn dieses Blogs, mir die Möglichkeit zu geben, meine wirren Gedanken ordnen zu können, ehrlich mit mir selbst zu sein? Kann es mir nicht egal sein, was andere von mir denken? Eigentlich schon… oder nicht?
Was würde man ohne andere Mensch tun? Ich weiß nicht viel, aber bei einem bin ich mir sicher: Ohne euch alle wäre es sehr sehr langweilig.






